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AVWS || Verarbeitungs- und Wahrnehmrungenungsstörungen


Indikationsbereich

 AVWS Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen, auch mitunter "Zentrale Hörstörung" genannt – Kinder mit dieser Diagnose oder Verdachtsdiagnose werden vermehrt bei Kinderärzten, in HNO-Praxen, phoniatrischen Praxen und den phoniatrisch-pädaudiologischen Ambulanzen der Universitäts-kliniken vorgestellt. Auch die Landesbildungszentren für Hörgeschädigte befassen sich zunehmend mit diesem Problemfeld.

Hinweise auf eine AVWS liegen vor, wenn bei normalem peripheren Gehör und durchschnittlicher Intelligenz isolierte Schwierigkeiten beim Richtungshören, bei Sprachtests im Störgeräusch und bei dichotischem Hören auftreten. Weiter können Schwierigkeiten in der auditiven Diskrimination, Analyse und Merkfähigkeit bestehen.

Diese Kinder haben Probleme beim Zuhören, beim Verstehen und Wahrnehmen von auditiven Informationen, sie sind in der Schule auffällig durch “langsames“ Verstehen, durch Konzentrationsstörungen, Geräuschempfindlichkeit. Sie weisen Schwächen in der auditiven Merkfähigkeit auf und es zeigen sich möglicherweise sekundäre Komponenten einer nicht verstandenen und nicht verarbeiteten Störung: Mangel an Selbstbewusstsein, nicht ausreichendes Selbstwertgefühl, die zu allgemeinen Lern- und Leistungsstörungen führen können.

Therapie

Ziel der Therapie ist es, gemeinsam mit dem Kind und seinem Elternteil Wege und Möglichkeiten zu suchen, die ihm erlauben, trotz möglicher bleibender Einschränkungen ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen, Defizite zu verringern oder zu kompensieren, um so Alltags- und Schulsituationen besser bewältigen zu können und damit einer weiteren Gefährdung der gesundheitlichen Entwicklung des Kindes entgegenwirken zu können.

In der Therapie gehen wir nicht davon aus, dass ein einfaches, isoliertes Training der Hörfunktion ausreichend ist, da auch andere Sinnesmodalitäten das Gesamtbild mitprägen, andererseits aber auch kompensatorisch geschult werden können.

Am Anfang der Therapie wird die psychische Stabilisierung des Kindes in den Vordergrund gestellt. Besonders in diesem Stadium, in dem es darum geht, zunächst ressourcenorientiert zu arbeiten, ist die ausführliche Beratung und aktive Mitarbeit der Eltern unverzichtbar. Darüber hinaus ist es Inhalt der Therapie, die Eltern oder Begleitpersonen anzuleiten, einen eher förderlichen Umgang mit dem Störungsbild des Kindes zu ermöglichen und hier erlernte Therapieinhalte auch zu Hause fortzuführen.

Erst auf der Basis eines verbesserten Lern- und Leistungsklimas wird dann ein gezieltes Fördertraining der Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung und unter besonderer Berücksichtigung der Strukturen der Hörbahnen eingesetzt. Hierzu gehören Übungen zum lateralisierten Hören, Ordnungsschwellentraining, Übungen zur Verbesserung der phonematischen Differenzierungsfähigkeit, Konzentrations- und Ausdauerübungen.

Am Ende des Aufenthaltes werden die Ergebnisse im Therapeutenteam gemeinsam ausgewertet und in einem Bericht für die Ärzte und Behandler vor Ort zusammengefasst.

In einem abschließenden Beratungsgespräch mit dem begleitenden Elternteil wird der Behandlungsverlauf noch einmal gemeinsam besprochen und es werden gegebenenfalls weiter notwendige ambulante Maßnahmen vorgeschlagen.

Ausgehend von einem ganzheitlichen Therapieansatz wird eine Therapie angeboten, die sowohl grundlegend als auch spezifisch ist. Zum Erfolg führt sie letztendlich aber erst durch die Kompetenz, Motivation und Kreativität aller am Therapieprozess beteiligten Mitarbeiter, die ihre Arbeit fortlaufend miteinander abstimmen.




Ihre Ansprechpartnerinnen bei einer Stationären Rehabilitation


Kinder und Jugendliche OHNE Begleitperson:

Karola Hansen Tel 05402 - 406 199 E-Mail

Kinder und Jugendliche MIT Begleitperson:

Birgit Czeranka Tel 05402 - 406 103 E-Mail

Heike Janotta Tel 05402 - 406 104 E-Mail






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