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Erfahrungsberichte von Eltern





Erfahrungsbericht einer Jugendlichen über ihren Aufenthalt in der
Rehabilitationsklinik Werscherberg






Erfahrungsberichte von Eltern




Ich heiße Carolina, bin 17 Jahre alt und besuche derzeit die 12. Klasse eines Gymnasiums. Ich leide seit meiner Kindheit am Stottern.

Im Verlaufe meiner Jugend besuchte ich zahlreiche ambulante Therapien, die jedoch nicht den gewünschten Erfolg brachten. Einige dieser Therapien, unter anderem Logopädie und Ergotherapie, die ich oft auf längerem Zeitpunkt besuchte konnten mir nur einen kurzzeitigen Erfolg bringen. Vor allem in der Schule hatte ich deswegen große Probleme, da es um meine mündliche Beteiligung im Unterricht immer schlechter stand. Das hatte zur Folge, dass ich mich immer seltener getraut habe, etwas freiwillig beizutragen. Diese Erfahrungen deprimierten mich und nahmen mir die Hoffnung, Ziele für die Zukunft setzen zu können, welche ich anstreben wollte. Mein Sprachproblem hemmte mich so, dass ich mir Taktiken überlegte, wie ich wohl möglichst unauffällig meinen Weg nach der Schule gehen könnte. Aber ich wollte mich nicht länger durch mein Stottern hemmen lassen. Ich wollte endlich freie Entscheidungen treffen können, ohne mich vom Stottern lenken zu lassen. Ich wollte mein Problem beherrschen können und mich nicht länger beherrschen lassen.

Mein Hausarzt eröffnete mir neue Therapiemöglichkeiten. Für mich stand dann ein 4-wöchiger Aufenthalt in der Rehaklinik Werscherberg fest. Mit gemischten Gefühlen trat ich diese stationäre Therapie an.  Einerseits erschienen mir zunächst 4 Wochen sehr lang, andererseits sah ich es als letzte Chance an. Schon in den ersten Tagen meines Aufenthaltes war ich positiv überrascht von den Unterschieden, die sich im Vergleich zu meinen vorherigen Therapien auftaten. Die Kombination von Bewegungs-, Atem-. Entspannungs-, und Psychotherapie sowie die Logopädie, die sich gegenseitig ergänzten und eng zusammen arbeiteten, konnten mich überzeugen. Die kleinen, wachsenden Erfolge ersetzten langsam mit guten die schlechten Erfahrungen. Durch den stationären Aufenthalt war es mir möglich, viele verschiedene Therapien zu besuchen, die sich positiv auf die sprachliche, körperliche und psychische Verfassung auswirkten. Daraus schöpfte ich neuen Mut und Hoffnung.

Die Lebensgruppe im Kinder- und Jugendbereich diente als gute Übungsgruppe und erleichterte mir die erlernten Sprechtechniken gleich auf den Alltag zu übertragen. Auch die Betreuer der Lebensgruppe habe ich dabei als hilfreiche Unterstützung erlebt. Aus diesen Erfahrungen heraus kann ich nur allen Betroffenen mit dieser oder ähnlichen Sprachstörungen die Rehaklinik Werscherberg empfehlen.

Mit etwas Mut kann das Stottern selbst in die Hand und damit auch verändert werden. Es ist möglich, also traut euch !





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